Die Dortmunder Wohnungswirtschaft ist ein vielschichtiger Markt, der weit über die reine Vermietung hinausgeht. Die Spanne reicht von mitgliedergetragenen Kleinstgenossenschaften mit einigen Hundert E

Inhalt dieser Seite
- Wichtige Fakten
- Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen in Dortmund: Ein Überblick
- Vergleichstabelle der führenden Unternehmen
- Top-Empfehlungen nach Kategorie
- Die Top-10 Unternehmen im Detail
- Branchentrends und Marktentwicklung
- Auswahlkriterien: So bewerten Sie Unternehmen
- Welches Unternehmen passt zu Ihnen?
- Häufig gestellte Fragen
- Methodik
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Kostenloses Muster anfordernWichtige Fakten
- In Dortmund existieren rund 20 relevante Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen, davon allein 11 gelistete Genossenschaften. Der verwaltete Wohnungsbestand summiert sich auf geschätzt über 30.000 Einheiten im gesamten Stadtgebiet.
- Die Spar- und Bauverein eG Dortmund (SPARBAU) führt das Ranking mit nahezu 12.000 Wohnungen klar an und ist flächendeckend in allen Stadtteilen vertreten.
- Die dominierende Unternehmensform ist die eingetragene Genossenschaft (eG), ergänzt durch kommunale Gesellschaften wie die DOGEWO21 sowie private Vermieter und bundesweit aktive Großkonzerne.
- Treiber des Marktes sind die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, Investitionen in Energieeffizienz wie Fernwärmeausbau und Passivhäuser sowie die konsequente Quartiersentwicklung.
- Wichtiger Standortschwerpunkt ist die Innenstadt, doch viele Genossenschaften konzentrieren sich erfolgreich auf einzelne Stadtteile wie Hombruch, Barop oder Lütgendortmund.
- Der Trend in der Branche weist klar in Richtung Digitalisierung der Mieterbeziehungen und nachhaltiger Sanierung des Bestands.
Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen in Dortmund: Ein Überblick
Die Dortmunder Wohnungswirtschaft ist ein vielschichtiger Markt, der weit über die reine Vermietung hinausgeht. Die Spanne reicht von mitgliedergetragenen Kleinstgenossenschaften mit einigen Hundert Einheiten bis zu großen Wohnungskonzernen. Diese agieren bundesweit und bewirtschaften allein in Dortmund tausende Mietwohnungen, Garagen und Gewerbeflächen. Prägend für den Standort ist eine starke genossenschaftliche Tradition, die bis ins ausgehende 19. Jahrhundert zurückreicht.
Im Jahr 2025 schätzt man den gesamten Bestand der wichtigsten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen in Dortmund auf deutlich über 30.000 Wohneinheiten. Die größten Gesellschaften sind die Spar- und Bauverein eG, die mit knapp 12.000 Wohnungen eine marktführende Position einnimmt, sowie die kommunale DOGEWO21. Daneben haben bundesweit tätige Großunternehmen wie Vonovia, LEG und Vivawest bedeutende Portfolios in der Ruhrgebietsstadt aufgebaut.
Geografisch zeigt sich ein differenziertes Bild. Während SPARBAU nahezu jeden Stadtteil abdeckt, sind viele mittelständische Genossenschaften eng mit ihren Quartieren verwurzelt. So konzentriert sich die GWG Hombruch-Barop eG auf ihren namensgebenden Stadtbezirk. Die GBG Dortmund-Lütgendortmund versorgt primär den Westen der Stadt mit bezahlbarem Wohnraum in Passivhaus-Bauweise. Diese Quartiersnähe ist ein entscheidender Faktor für die soziale Stabilität in den Nachbarschaften.
Vergleichstabelle der führenden Unternehmen
Die folgende Tabelle listet die größten und relevantesten Akteure der Dortmunder Wohnungswirtschaft auf. Da öffentliche Umsatzzahlen in diesem Sektor oft nicht verfügbar sind, konzentrieren wir uns auf die vorhandenen Kennzahlen Wohnungsbestand, Rechtsform, Standort und Schwerpunkte.
| Unternehmen | Wohnungsbestand (ca.) | Rechtsform | Firmensitz | Schwerpunkte |
|---|---|---|---|---|
| Spar- und Bauverein eG Dortmund | 12.000 | eG | Dortmund | Genossenschaftliches Wohnen, Spareinrichtung, stadtweit |
| DOGEWO21 | k. A. | GmbH | Dortmund | Kommunaler Vermieter, Nachbarschaftsarbeit, Serviceteams |
| Vonovia SE | k. A. | SE | Bochum (Zentrale) | Bundesweit tätiger Großkonzern, digitale Prozesse |
| LEG Wohnen NRW GmbH | k. A. | GmbH | Düsseldorf | Großvermieter in NRW, Zusatzservices |
| Vivawest GmbH | k. A. | GmbH | Gelsenkirchen | Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet, Neubau |
| GWG Dortmund eG | k. A. | eG | Dortmund | Gemeinnützige Genossenschaft, Modernisierungen |
| GWG Hombruch-Barop eG | k. A. | eG | Dortmund | Traditionsgenossenschaft, Dauernutzungsrecht |
| GBG Dortmund-Lütgendortmund eG | 600 | eG | Dortmund | Passivhäuser, barrierefreies Wohnen |
| Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG | k. A. | GmbH & Co. KG | Dortmund | Privater Traditionsvermieter, Familienunternehmen |
| gws-Wohnen Dortmund-Süd eG | k. A. | eG | Dortmund | Genossenschaft mit Fokus Dortmund-Süd |
Die größten Bestände konzentrieren sich eindeutig auf die Spar- und Bauverein eG als Branchenführer. Eine Besonderheit ist die hohe Dichte an traditionsreichen, gemeinnützigen Akteuren, die den Markt in Dortmund im Vergleich zu anderen Großstädten überproportional prägen.
Top-Empfehlungen nach Kategorie
- Größter Wohnungsbestand: Spar- und Bauverein eG Dortmund — Nahezu 12.000 Wohnungen, über 2.500 Garagen und mehr als 80 Gewerbeobjekte machen die Genossenschaft zum unangefochtenen Marktführer in der Stadt.
- Innovationsführer: DOGEWO21 — Das kommunale Unternehmen setzt mit einem digitalen Mieterportal, Vor-Ort-Serviceteams und dem preisgekrönten Nachbarschaftsprogramm „ExtraPlatz“ Maßstäbe in der Quartiersentwicklung.
- Hidden Champion: GBG Dortmund-Lütgendortmund — Diese kleine, aber hochspezialisierte Genossenschaft hat mit 21 Passivhäusern in Westrich und einem aktuellen Neubauprojekt an der Provinzialstraße eine Vorreiterrolle in puncto Energieeffizienz eingenommen.
- Traditionsunternehmen: GWG Hombruch-Barop eG — Als Genossenschaft mit Gründungsjahr 1896 bietet sie das besondere Dauernutzungsrecht und eine stark an den Bedürfnissen alternder Mieter orientierte Wohnungspolitik.
- Stärkstes Wachstum: GWG Dortmund eG — Mit Projekten wie dem Neubau Rüpingstraße und systematischen Sanierungen, etwa in der Gut-Heil-Straße, modernisiert und erweitert sie ihren Bestand kontinuierlich.
- Bester Service: Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG — Das Familienunternehmen mit über 120 Jahren Tradition setzt auf hohe Mieterfreundlichkeit und eine ganzheitliche Betreuung aus einer Hand.
Die Top-10 Unternehmen im Detail
Spar- und Bauverein eG Dortmund
Der Spar- und Bauverein eG Dortmund (SPARBAU) prägt die Dortmunder Wohnungslandschaft wie kein zweites Unternehmen. Er ist der mit Abstand größte genossenschaftliche Vermieter der Stadt. Mit einem Bestand von nahezu 12.000 Wohnungen ist die Genossenschaft in praktisch allen Stadtteilen vertreten und bietet ein breit gefächertes Portfolio. Ein einzigartiges Unterscheidungsmerkmal ist die angeschlossene Spareinrichtung, die den rund 150.000 Mitgliedern sichere Anlagemöglichkeiten mit planbarer Rendite bietet. Derzeit treibt SPARBAU mit DEW21 den Anschluss ganzer Quartiere an das Fernwärmenetz voran, etwa des Althoffblocks. Damit untermauert die Genossenschaft ihren Anspruch an zukunftsorientiertes Wirtschaften.
DOGEWO Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH
Als kommunales Wohnungsunternehmen verfolgt die DOGEWO21 einen klaren öffentlichen Auftrag zur Daseinsvorsorge und ist damit ein zentraler Pfeiler für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Das Unternehmen differenziert sich durch ein dichtes Netz an lokalen Serviceteams in Stadtteilen wie Mengede, Wambel und Benninghofen sowie das Nachbarschaftsprogramm „ExtraPlatz“. Ein modernes Mieterportal ermöglicht der Mieterschaft, rund um die Uhr Anliegen digital zu melden und zu verfolgen. Dies vereinfacht die Verwaltung erheblich. Die DOGEWO21 investiert zudem beständig in Neubau und die energetische Ertüchtigung ihres Bestandsportfolios.
Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Dortmund eG
Die GWG Dortmund ist eine flexible, gemeinnützig orientierte Genossenschaft, die vor allem durch ihre anhaltende Neubautätigkeit auffällt. Während andere Bestandshalter sich auf die Verwaltung konzentrieren, hat die GWG Dortmund Projekte realisiert, etwa den Neubau an der Rüpingstraße in Asseln. So schuf sie neuen Wohnraum. Gleichzeitig treibt der Betrieb aufwändige Modernisierungen voran, so geschehen an der Gut-Heil-Straße. Für Wohnungssuchende, die Wert auf ein aktives, sich entwickelndes genossenschaftliches Umfeld legen, ist diese Gesellschaft eine relevante Adresse.
gws-Wohnen Dortmund-Süd eG
Die gws-Wohnen ist ein Paradebeispiel für eine stadtteilfokussierte Genossenschaft, die tief im Dortmunder Süden verwurzelt ist. Anders als die großen, stadtweit agierenden Konkurrenten setzt sie auf eine klare räumliche Konzentration und die damit verbundene Ortskenntnis. Ihr Angebot richtet sich an Mietinteressenten, die bewusst in den Quartieren des Südens leben möchten. Trotz ihrer überschaubaren Größe ist sie ein verlässlicher Anbieter für klassische genossenschaftliche Mietmodelle mit persönlicher Betreuung vor Ort.
Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Hombruch-Barop eG
Die GWG Hombruch-Barop eG, eine der ältesten Wohnungsgenossenschaften Dortmunds, setzt seit 1896 auf den genossenschaftlichen Gedanken. Entscheidend für ihre Attraktivität ist das Dauernutzungsrecht: Es garantiert Mietern lebenslanges Wohnen, solange sie ihre Pflichten erfüllen. Die Genossenschaft legt großen Wert auf generationsübergreifende Konzepte. Ihr Portfolio umfasst Familienwohnungen ebenso wie barrierefreie Einheiten für Senioren. Die Mieten orientieren sich eng am Dortmunder Mietspiegel.
Gemeinnützige Baugenossenschaft Dortmund-Lütgendortmund eG
Die GBG Dortmund-Lütgendortmund ist ein mittelständischer Betrieb mit über 600 Wohnungen, der die Speerspitze der Energieeffizienz in der Dortmunder Genossenschaftslandschaft bildet. Bereits 2014 realisierte sie in Westrich drei Passivhäuser mit 21 Einheiten. Diesen Weg setzte sie konsequent fort mit einem Neubau an der Provinzialstraße, der 36 barrierefreie Wohneinheiten bietet. Diese Spezialisierung auf höchste energetische Standards in Verbindung mit sozial verträglichen Mieten macht die GBG zum Vorbild für klimafreundliches Bauen im Bestand.
Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG
Anders als die vielen Genossenschaften am Markt ist die Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG ein privates Familienunternehmen. Mit über 120-jähriger Geschichte zählt sie zu den großen privaten Vermietern Dortmunds. Das Unternehmen betont die ganzheitliche Betreuung aus einer Hand, von der Besichtigung bis zur Kündigung. Es legt besonderen Wert auf ökologische Bewirtschaftung. Seine tiefe lokale Verwurzelung und die Abwesenheit anonymer Konzernstrukturen machen es zu einer Alternative für Mieter, die den direkten Kontakt zum Eigentümer suchen.
Vonovia SE
Vonovia mit Sitz in Bochum ist ein börsennotierter Großkonzern und ein ganz anderer Spieler als die lokalen Genossenschaften. Das Unternehmen prägt den Dortmunder Markt durch standardisierte, voll digitalisierte Prozesse. Der Konzern ermöglicht die komplette Vertragsabwicklung über eine App und stellt einen bundesweit einheitlichen Service sicher. Für Mietinteressenten, die standardisierte Abläufe und digitale Erreichbarkeit bevorzugen, bietet Vonovia eine klare Alternative. Die Quartiersverwurzelung kleiner Genossenschaften tritt dabei in den Hintergrund.
LEG Wohnen NRW GmbH
Die LEG Wohnen NRW GmbH mit Zentrale in Düsseldorf ist ein bedeutender Großvermieter in Dortmund. Sie ergänzt die Wohnungsvermietung durch diverse Zusatzprodukte. Mit Services wie TV-Versorgung, Stromtarifen oder Hausratversicherungen zielt das Unternehmen auf hohen Komfort für seine Mieter ab. Besondere Aufmerksamkeit widmet die LEG dem Quartiersleben und organisiert regelmäßig Mieterfeste, um die Nachbarschaften in ihren Siedlungen zu stärken.
Vivawest GmbH
Die Vivawest GmbH aus Gelsenkirchen ist ein breit aufgestelltes Wohnungsunternehmen mit einer starken Präsenz im gesamten Ruhrgebiet und damit auch in Dortmund. Neben der klassischen Vermietung engagiert sich das Unternehmen in Neubauprojekten, um dem anhaltenden Nachfragedruck auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt zu begegnen. Es positioniert sich aktiv mit Diversitätskampagnen und einer modernen Arbeitgebermarke, was es für Jobsuchende in der Wohnungswirtschaft attraktiv macht.
Branchentrends und Marktentwicklung
Digitalisierung und Mieterportale
Die Dortmunder Wohnungsunternehmen treiben die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen mit hohem Tempo voran. DOGEWO21 und Vonovia haben bereits voll funktionsfähige Apps und Online-Portale im Einsatz, über die sich Mietverträge abschließen, Schäden melden und Dokumente verwalten lassen. Die Mieterschaft fragt diese Entwicklung stark nach. Das erhöht den Druck auf kleinere Genossenschaften, ihre Serviceprozesse ebenfalls zu modernisieren.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Investitionen in nachhaltige Energieversorgung sind der dominierende investive Trend unter den Dortmunder Unternehmen. Der Fernwärmeausbau der SPARBAU mit DEW21 für innenstadtnahe Quartiere und die Passivhaus-Neubauten der GBG in Lütgendortmund zeigen exemplarisch die Bandbreite der Maßnahmen. Steigende Energiepreise und die EU-Regulierung zwingen die gesamte Branche, CO₂-Emissionen zu reduzieren, was für Mieter langfristig stabile Nebenkosten bedeutet.
Bezahlbarer Wohnraum und Quartiersentwicklung
Die Neubautätigkeit ist im gesamten Stadtgebiet spürbar, von der Provinzialstraße bis nach Asseln. Genossenschaften wie die GWG Dortmund und die GBG Lütgendortmund reagieren damit gezielt auf den Mangel an bezahlbaren Wohnungen und schaffen dringend benötigten, sozial gebundenen Wohnraum. Diese lokale Investitionsbereitschaft kontrastiert mit der Zurückhaltung privater Entwickler und stärkt die Position der Genossenschaften.
Barrierefreies und generationsübergreifendes Wohnen
Der demografische Wandel ist in den Geschäftsmodellen der Dortmunder Gesellschaften fest verankert. Die GWG Hombruch-Barop und die GBG Lütgendortmund bauen systematisch barrierefreie Einheiten in ihren neuen Objekten ein und beachten bei Modernisierungen die Anforderungen älterer Menschen. Diese strategische Ausrichtung ist angesichts der alternden Stadtbevölkerung kein altruistisches Extra, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.
Auswahlkriterien: So bewerten Sie Unternehmen
Die Bewertung eines Wohnungsunternehmens in Dortmund muss über den reinen Mietpreis hinausgehen. Priorität sollte die Analyse des Wohnungsbestands in den bevorzugten Stadtteilen sein. Während SPARBAU stadtweit vertreten ist, erhalten Sie bei der gws-Wohnen nur in Dortmund-Süd ein Angebot, was Ihre Recherche von vornherein eingrenzt. Die Genossenschaften punkten hier mit dem besonderen Mietermodell der Mitgliedschaft, das ein lebenslanges Dauernutzungsrecht und eine aktive Mitbestimmung über die Vertreterversammlung garantiert.
Ein entscheidendes Kriterium im Jahr 2026 ist der energetische Standard der Immobilie, weil dieser die Nebenkosten direkt beeinflusst. Genossenschaften wie die GBG Dortmund-Lütgendortmund mit ihren Passivhäusern oder SPARBAU mit dem forcierten Fernwärmeanschluss senken das Risiko künftiger Energiepreissprünge für ihre Mieter. Prüfen Sie daher gezielt den Energieausweis und die Modernisierungsfahrpläne der jeweiligen Gesellschaft.
Für Jobsuchende in der Wohnungswirtschaft bieten sich unterschiedliche Profile an. Der Großkonzern Vonovia bietet klar definierte Karrierepfade und eine hohe Prozessstandardisierung. Die kommunale DOGEWO21 hingegen bietet eine starke lokale Verankerung und sinnstiftende Tätigkeiten im Bereich Quartiersmanagement. Die kleinen Genossenschaften wiederum suchen häufig Generalisten mit direktem Mieterkontakt und erlauben einen breiten Aufgabenbereich. Ein Indiz für die Arbeitgeberqualität liefern die Nachhaltigkeits- und Sozialprojekte, etwa die SPARBAU Stiftung oder das ExtraPlatz-Programm der DOGEWO21.
Welches Unternehmen passt zu Ihnen?
Wohnungssuchende mit dem Wunsch nach größtmöglicher Flexibilität im gesamten Stadtgebiet kommen an der Spar- und Bauverein eG Dortmund kaum vorbei. Ihre schiere Größe und die flächendeckende Präsenz machen sie zur ersten Anlaufstelle. Wenn Sie jedoch Wert auf eine ausgeprägte Gemeinschaft in einem überschaubaren Quartier legen, bietet eine auf einen Stadtteil fokussierte Genossenschaft wie die GWG Hombruch-Barop oder die gws-Wohnen ein engeres, persönlicheres Umfeld.
Vertriebsprofis und Zulieferer, die in den B2B-Markt der Wohnungswirtschaft eintreten wollen, sollten die großen kommunalen und börsennotierten Akteure fokussieren. Die DOGEWO21 und Vonovia unterhalten professionelle Einkaufsabteilungen und schreiben Rahmenverträge für Handwerks- und Dienstleistungen regelmäßig aus. Die Genossenschaften sind aufgrund ihrer Mitgliederorientierung häufig kleinere, aber sehr verlässliche und langfristig orientierte Auftraggeber.
Marktforscher und Analysten, die den Ruhrgebiets-Wohnungsmarkt verstehen wollen, finden in Dortmund ein ideales Studienobjekt für das Zusammenspiel von privaten Großvermietern, kommunaler Daseinsvorsorge und traditionellem Genossenschaftswesen. Das aggregierte Portfolio dieser rund 20 Unternehmen umfasst geschätzt über 30.000 Einheiten, die ein vollständiges Bild der regionalen Marktmiete, des Leerstands und der Investitionsdynamik in Modernisierung und energetische Sanierung abgeben.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Wohnungsgenossenschaften gibt es in Dortmund?
Laut Branchendaten sind derzeit 11 Wohnungsgenossenschaften in Dortmund gelistet. Rechnet man die kommunalen Wohnungsgesellschaften wie die DOGEWO21 sowie private Vermieter und bundesweit tätige Unternehmen hinzu, summiert sich die Zahl der relevanten Anbieter im Dortmunder Stadtgebiet auf etwa 20 Unternehmen. Diese verwalten zusammen einen Bestand von geschätzt über 30.000 Wohneinheiten.
Was ist die größte Wohnungsgenossenschaft in Dortmund?
Der Spar- und Bauverein eG Dortmund ist mit nahezu 12.000 eigenen Wohnungen, rund 2.500 Garagen und über 80 Gewerbeobjekten die mit Abstand größte Genossenschaft der Stadt. Der 1893 gegründete Verein ist als standortgebundene Wohnungsbaugenossenschaft flächendeckend in allen Dortmunder Stadtteilen vertreten und unterhält für seine Mitglieder eine eigene Spareinrichtung.
Wie werde ich Mitglied einer Wohnungsgenossenschaft in Dortmund?
Sie stellen einen Antrag auf Mitgliedschaft bei der gewünschten Genossenschaft. Nach Annahme verpflichten Sie sich, in der Satzung festgelegte Genossenschaftsanteile zu zeichnen. Die Kosten hierfür variieren je nach Genossenschaft. Mit der Aufnahme erhalten Sie das Recht, freie Wohnungen zu mieten und genießen das Dauernutzungsrecht. Mitglieder partizipieren zudem an der jährlichen Dividende und haben ein Mitbestimmungsrecht in der Vertreterversammlung.
Was kostet eine Genossenschaftswohnung in Dortmund?
Die Kaltmieten der Dortmunder Genossenschaften orientieren sich in der Regel eng an den Preisspannen des aktuellen Dortmunder Mietspiegels, was zu stabilen und sozial verträglichen Kosten führt. Einmalig werden vor dem Einzug die Genossenschaftsanteile fällig. Diese Pflichtbeteiligung beträgt oft einen unteren vierstelligen Betrag und wird bei Kündigung der Mitgliedschaft zurückgezahlt.
Welche Wohnungsgenossenschaften gibt es in Dortmund-Hörde?
Die gws-Wohnen Dortmund-Süd eG ist mit ihrem Schwerpunkt direkt in Dortmund-Süd und den angrenzenden Quartieren eine relevante Anlaufstelle für den Stadtteil Hörde. Als stadtweit agierende Genossenschaft ist der Spar- und Bauverein eG Dortmund mit seinen knapp 12.000 Einheiten selbstverständlich auch im Hörder Raum mit einem breiten Wohnungsangebot vertreten.
Worin unterscheiden sich Genossenschaften von privaten Vermietern in Dortmund?
Der fundamentale Unterschied liegt im Mitgliedermodell. Mieter der Dortmunder Genossenschaften sind zugleich Miteigentümer und genießen ein lebenslanges Dauernutzungsrecht, solange sie ihre Pflichten erfüllen. Private Vermieter wie die Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG bieten ein klassisches Mietverhältnis. Große Konzerne wie Vonovia oder LEG setzen auf standardisierte, digitale Prozesse, während Genossenschaften persönliche Mitgliederbetreuung und Mitbestimmungsgremien in den Vordergrund stellen.
Methodik
Die Analyse der Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen in Dortmund basiert auf einer detaillierten Auswertung weiterführender Recherchen in den Bilanzdaten und öffentlich zugänglichen Publikationen der jeweiligen Gesellschaften. Als primäre Datenquellen dienten die Geschäftsberichte und Internetauftritte der aufgeführten Unternehmen, Branchenberichte der Wohnungswirtschaft sowie Einschätzungen lokaler Mieterschutzorganisationen. Die Redaktion bewertete und wählte die Unternehmen nach den Kriterien Wohnungsbestand und Investitionsvolumen sowie qualitativen Aspekten wie Innovationskraft im Bereich Nachhaltigkeit, Servicequalität und sozialer Quartiersarbeit. Die Rankings und Kategorieempfehlungen geben eine unabhängige journalistische Einschätzung dieser Faktoren wieder.





